Mehrmals im Gefängnis und doch kein Blatt vor den Mund genommen

David Byle hat viele spannende Geschichten zu erzählen von 15 Jahren Strassenevangelisation und Gefängnisaufenthalten in der Türkei.

Gott wirkt auch unter den Kurden! „In den letzten Jahrzehnten sind mehr Kurden zum Glauben an Christus gekommen als wahrscheinlich jemals zuvor in der Geschichte“, erklärt OM-Mitarbeiter David Byle.

Inispirierende Veranstaltungen mit OM-Schweiz

Es war ein grosses Privileg David Byle für 12 Tage in der Schweiz zu haben. Während 15 Präsentationen inklusive 3 Strasseneinsätzen mit Evangelisationsschulungen hat er seine Erfahrungen und Erlebnisse mit uns geteilt. Mit seinen Geschichten von ca.15 Jahren Strassenevangelisation in der Türkei hat er Jung und Alt ermutigt und inspiriert, einen evangelistischen Lebensstiel zu leben und die Menschenfurcht abzulegen. Es sagte, dass es für ihn schwierig sei, vor Muslimen Angst zu haben, weil er weiss wie stark Jesus ist.
David meinte, dass die Abschiebehaft in der Türkei wie der Himmel sei für einen Evangelisten: Unterkunft und Essen sind gratis und alle haben Zeit und können nicht anders, als ihm zuzuhören. Er hat Gottes Gegenwart und sein Wirken dort so extrem erlebt, wie an keinem anderen Ort. 

Hört hier seine Predigt vom 20. September 2020

Seine Vision

David Byle lebte viele Jahre lang in der türkischen Hauptstadt Ankara und arbeitete als Evangelist unter Türken und Kurden. Als langfristig Aufenthaltsberechtigter wurde David Byle mehrfach von der Strafverfolgung festgehalten und stundenlang verhört. Seine christlichen Aktivitäten wurden ihm offiziell nicht vorgeworfen – sie verstossen nicht gegen die türkische Verfassung, die Religionsfreiheit garantiert. „Deshalb erfanden sie oft den Vorwurf der Zusammenarbeit mit der PKK. Das war gängige Praxis, um unliebsame Missionare aus dem Ausland loszuwerden“, erklärt David.  Angetrieben wird er von „der Liebe Christi, die mich dazu drängt, das Gebot zur Zeit und zur Unzeit zu predigen“.(gem.2.Timotheus 4,2) Seit 2019 lebt er mit seiner Familie in Berlin-Neukölln, eines der am dichtesten besiedelten Innenstadtgebiete Deutschlands mit über 300‘000 Einwohnern aus 160 Nationen. Auch dort nutzt er jede Gelegenheit, um Türken und Kurden von Jesus zu erzählen.

„Viele, wenn auch nicht alle Kurden, stehen dem Islam sehr kritisch gegenüber“, schätzt David Byle die aktuelle Lage ein. „Viele sind Atheisten geworden, aber sie würden auch gut auf das Evangelium reagieren, wenn die Christen um sie herum sich für sie interessieren würden, sie zu sich nach Hause zum Essen oder zu einem Kaffee einladen oder ihnen erklären würden, wer Jesus wirklich ist.“

In der Türkei hatte er regelmässig vorbeigehenden Passanten von Jesus erzählt: Mit Farbe und Papier bewaffnet erklärte er das Evangelium, immer bildete sich eine kleine Traube von Zuhörern, mit denen seine Mitarbeiter dann ins Gespräch kamen und angeregte Diskussionen führen konnten. „Hier gehen die Leute einfach an einem vorbei!“ Aber er kann nicht anders: Den Menschen, die zuhören wollen, von Gottes grosser Liebe erzählen!

Er ist überzeugt, dass die Zeit reif ist, um Muslime zu erreichen. In den vergangenen Jahrzehnten sind mehr Muslime zum Glauben gekommen als in der ganzen Geschichte. Er wird euch mit Berichten ermutigen und mit praktischen Tipps herausfordern, auch ein Teil von Gottes Plan mit Muslimen zu sein.